BARF kaufen: Tipps für gesunde Hundefütterung

Deutsche Anleitung: Wichtige Faktoren beim BARF-Kauf

Wer sich entscheidet, seinen Hund nach der BARF-Methode (Biologisch Artgerechtes Rohes Futter) zu ernähren, wählt einen Weg, der eine naturnahe und oft gesundheitsfördernde Fütterung verspricht. 

Bei BARF werden die Mahlzeiten aus rohem Fleisch, Knochen, Innereien sowie Gemüse und Obst selbst zusammengestellt. 

Bevor Sie BARF kaufen, ist es jedoch entscheidend, einige wichtige Faktoren zu berücksichtigen, um eine ausgewogene Ernährung zu gewährleisten und gesundheitliche Risiken zu vermeiden. 

Die Qualität der Zutaten, die Zusammensetzung der Komponenten und die hygienische Handhabung sind hierbei von größter Bedeutung. Dieser Artikel gibt Ihnen einen Überblick über die wesentlichen Kriterien, die Sie beim Erwerb von BARF-Komponenten beachten sollten.

Die Qualität und Herkunft des Fleisches

Die Basis jeder BARF-Ration ist hochwertiges Fleisch. Achten Sie darauf, dass das Fleisch, das Sie BARF kaufen möchten, von Tieren stammt, die artgerecht gehalten und ernährt wurden. 

Die Herkunft und Haltung der Schlachttiere beeinflussen die Nährstoffzusammensetzung des Fleisches. Fleisch aus biologischer oder regionaler Haltung ist oft vorzuziehen – beste Futterquellen Tipps eignen sich hervorragend für qualitativ hochwertige Bezugsquellen. Vermeiden Sie Fleisch von zweifelhafter Herkunft und stellen Sie sicher, dass es sich um Fleisch in Lebensmittelqualität handelt, auch wenn es für Tiere bestimmt ist. 

Es ist ratsam, bei vertrauenswürdigen lokalen Metzgern oder spezialisierten BARF-Händlern einzukaufen, die Transparenz über ihre Bezugsquellen bieten.

Die Auswahl und das Verhältnis der Komponenten

Eine ausgewogene BARF-Ernährung benötigt mehr als nur Muskelfleisch. Das korrekte Verhältnis von Muskelfleisch, rohen fleischigen Knochen (RFK), Innereien, Gemüse und Fetten ist essenziell. 

Bevor Sie barf kaufen, sollten Sie Ihren genauen Plan kennen: Wie viel Prozent der Ration sollen Knochen, Innereien oder pflanzliche Anteile ausmachen? 

Besonders bei RFK ist Vorsicht geboten; sie sind wichtig für die Kalziumversorgung, dürfen aber nur von erfahrenen BARF-Fütterern in der korrekten Größe und Menge gegeben werden, um Verletzungen zu vermeiden. Kaufen Sie Innereien wie Leber und Niere, da diese wichtige Vitamine und Mineralien liefern.

Der hygienische Zustand und die Lagerung

Rohes Fleisch ist anfällig für Keime. Der hygienische Zustand der Komponenten und deren Handhabung beim Transport und bei der Lagerung sind daher extrem wichtig. Kaufen Sie nur tiefgefrorene BARF-Komponenten, die durchgängig in der Kühlkette gehalten wurden. 

Achten Sie auf eine intakte Verpackung ohne Beschädigungen oder Anzeichen des Auftauens und Wiedergefrierens. 

Nach dem Kauf müssen die Produkte sofort zu Hause in einem sauberen Gefrierschrank bei einer konstanten Temperatur von mindestens $-18^{\circ}\text{C}$ gelagert werden. Eine saubere Handhabung beim Portionieren und Füttern ist ebenfalls unerlässlich.

Zusätzliche pflanzliche und supplementäre Bestandteile

Neben den tierischen Bestandteilen müssen Sie auch Gemüse, Obst und gegebenenfalls Öle einkalkulieren, wenn Sie BARF kaufen. Gemüse und Obst sollten püriert oder sehr fein zerkleinert werden, da Hunde Pflanzenzellen schwer aufspalten können. 

Achten Sie auf eine große Vielfalt der pflanzlichen Komponenten, um das gesamte Spektrum an Nährstoffen abzudecken. 

Zusätzliche Supplemente wie Lachsöl, Eierschalenpulver, Seealgenmehl oder bestimmte Kräuter sind oft notwendig, um das Nährstoffprofil zu vervollständigen und einen Mangel zu vermeiden. Informieren Sie sich genau, welche Zusätze Ihr Hund benötigt, basierend auf seinem Gesundheitszustand und Alter.

Die Verträglichkeit und Allergene des Hundes

Jeder Hund ist anders. Bevor Sie große Mengen BARF kaufen, sollten Sie die Verträglichkeit der verschiedenen Fleischsorten und Komponenten bei Ihrem Hund testen. 

Manche Hunde reagieren empfindlich auf bestimmte Eiweiße (z.B. Huhn oder Rind) oder auf bestimmte Gemüsesorten. Beobachten Sie Ihren Hund genau, insbesondere in den ersten Wochen der Umstellung, und passen Sie die Ration entsprechend an. 

Bei Hunden mit bekannten Allergien oder Vorerkrankungen ist es ratsam, sich vorab von einem auf BARF spezialisierten Tierarzt oder Ernährungsberater einen individuellen Plan erstellen zu lassen – Gesundheitstipps für Katzen bieten wertvolle Parallelen für artgerechte Pflege.

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